Legende des Zorro

Die Legende des Zorro

„Die Legende des Zorro“ ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2005. Für die Regie zeigt sich Martin Campbell verantwortlich, der unter anderem auch bei „James Bond 007 – GoldenEye“ sowie „James Bond 007 – Casino Royale“ die Regiearbeit übernahm. Mit Antonia Banderas besitzt „Die Legende des Zorro“ eine Besetzung des Zorro, wie sie besser nicht hätte sein können. Es ist zudem die Fortsetzung des 1998 erschienen „Die Maske des Zorro“, in dem ebenfalls Antonio Banderas neben Catherine Zeta-Jones die Hauptrolle spielt.

De la Vega kann es nicht bleiben lassen, in die Rolle des Zorro zu schlüpfen

Es wird das Jahr 1850 geschrieben. Kalifornien gehört noch zum Staatsgebiet von Mexiko und der Gouverneur (Pedro Armendariz) ruft eine Volksabstimmung zum Beitritt als 31. Bundesstaat in die USA aus. Währenddessen versucht der Ganove McGivens (Nick Chinlund) sich in San Mateo eine Kiste mit Stimmzetteln anzueignen, doch Zorro (Antonio Banderas) kann das verhindern. Dabei verliert er kurzzeitig seine Maske. Zorro wähnt sich jedoch sicher und hat nicht mitbekommen, dass ein gewisser Harrigan (Michael Emerson) und ein Pike (Shuler Hensley) dabei seine Identität erkannt hatten.

Die statten sofort am nächsten Tag Zorros Frau Elena (Catherine Zeta-Jones) einen geheimnisvollen Besuch ab. Als Zorro alias Don Alejandro de la Vega nach Hause kommt, hat er sofort Probleme mit seiner Frau. Denn der hatte er auch wegen des gemeinsamen Sohnes Joaquin (Adrian Alonso) versprochen, als Zorro etwas kürzer zu treten. Doch de la Vega kann es einfach nicht bleiben lassen, immerhin stehen in drei Monaten die Wahlen an und er will helfen, dass die ordnungsgemäß durchgeführt werden können.

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Zorro sieht seine Frau in Gefahr und Kalifornien bedroht

Überraschenderweise erhält er kurz darauf die Scheidungsunterlagen ausgehändigt, was er überhaupt nicht verstehen kann. Nachdem er von Zuhause ausgezogen ist, wird er Monate später auf ein Fest des aus Frankreich stammenden Grafen Armand (Rufus Sewell) eingeladen. Auch hier wird er wieder mächtig überrascht: an der Seite des Grafen ist seine Ex-Frau Elena. Er findet heraus, dass beide sich aus der gemeinsamen Schulzeit in Spanien kannten. Nun schicken sich plötzlich Harrigan und Pike an, de la Vega zu entführen, was ihnen auch gelingt. Bei dieser Gelegenheit lüften sie einige Geheimnisse.

Beide arbeiten für das legendäre Detektiv-Büro Pinkerton. Zu seiner Frau Elena sind sie gegangen, um sie zu erpressen, da sie Angst hatten, da ansonsten das Geheimnis gelüftet werden könnte, wer Zorro sei. Und sie benötigten Elena als Spionin im Haus des Grafen Armand. Denn der wiederum plant einen Anschlag auf die Nordstaaten, denn die Pinkerton-Mitarbeiter vereiteln wollen. Doch de la Vega sieht sich nun gleich mehreren Problemen gegenübergestellt. Zum einen muss er um das Leben seiner Frau bangen, andererseits gilt es ebenso, das Attentat auf die Nordstaaten zu vereiteln.

Steven Spielberg ist im Hintergrund an der Arbeit beteiligt

Der geschäftsführende Produzent von „Die Legende des Zorro“ ist kein geringerer als Steven Spielberg. Die Regiearbeit für den Actionfilm lehnte er jedoch ebenso wie Robert Rodriguez ab. Stattdessen übernahm dann ebenfalls wie im ersten Teil der Zorro-Verfilmungen Martin Campbell die Regie. Die Produktionskosten betrugen circa 75 Millionen US-Dollar, weltweit spielte der Film etwa 140 Millionen Dollar ein. Das Ende des zweiten Teils wurde mehrfach abgeändert, um es für einen eventuell später folgenden, dritten Teil offen zu lassen, damit Catherine Zeta-Jones und Antonio Banderas auch dann wieder die Hauptrolle hätten übernehmen können. „Die Legende des Zorros“ ist ausgereiftes, kurzweiliges Kinovergnügen für die gesamte Familie und nicht nur für Fans von Banderas oder Zeta-Jones ein sehenswerter Streifen.